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Hier ist es das beste einfach nach Gefühl zu schneiden und sich vorzustellen was passieren wird wenn die 2 nächsten Augen unterhalb des Schnittes neue Triebe hervorbringen.
Bei einer ungepflegten, kahlen Rose mit wenigen starken Ausrieben sollte ein radikaler, fast schon brutaler Rückschnitt einiger oder aller alter Triebe der Pflanze spätestens im Folgenden Jahr wieder zu einer ansehnlichen Strauchform verhelfen.
Einmalblühende Rosen blühen oft nur an den Trieben, die sie im Vorjahr gebildet haben.
Sie können sich sicherlich vorstellen, was nun passieren würde wenn man sie im Frühjahr wie eben beschrieben einkürzt:
Es würden nur noch sehr wenige Blüten an den nicht geschnittenen Trieben bleiben.
Ein solch drastischer Rückschnitt sollte daher nur erfolgen wenn die Rose stark verkahlt ist und "saniert" werden soll.
Der Preis dafür ist zwar hoch, rechnet sich aber im Folgenden Jahr.
Ansonsten schneidet man einmalblühende Rosen nach der Blüte.
Eine Regel ist: Die langen diesjährigen Triebe auf die Höhe der Blüten einzukürzen, auch die im Spätsommer gebildeten.